Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Angelimar I. (*2141, †2254) war der vierte Fürst von Dol Amroth. Beim Volk war er als Gondhír, der Felsenherr bekannt.

Im zweiten Jahr seiner Herrschaft (2218 D.Z.) kam es zu einem Angriff der Korsaren von Umbar, die den verlassenen Hafen von Edhellond als Landeplatz für ihre große Flotte verwendeten und sich mit mehreren Haradrim-Stämmen verbündet hatten, um Dol Amroth zu erobern und somit einen starken Stützpunkt in Gondor aufzubauen. Da die Stadt zu Angelimars Tagen noch klein war, besaß sie noch keine ausgebauten Verteidigungsanlagen. Eine einfache Mauer umgab den Felsen, auf dem Imrâzor einst mit dem Bau von Dol Amroth begonnen hatte, deren Tore aus Holz waren und trotz heftigem Widerstand der Verteidiger schließlich durchbrochen werdne konnten. Angelimar und die Ritter seines Hauses führten einen berittenen Gegenangriff an, der die Korsaren, die bereits den Palast der Prinzen vor Augen hatten, die Hauptstraße hinunter trieb und sie ihre beiden Anführer kostete, was das Heer in Unordnung geraten ließ. Die Belagerung war damit zwar nicht beendet, doch aufgrund von Streitigkeiten zwischen den verbliebenen Häuptlingen der Haradrim, die nach dem Tode der beiden Korsarenkapitäne das Kommando übernommen hatten, verzögerte sich der erneute Gegenangriff so lange, dass eine Entsatzarmee aus Anfalas eintreffen konnte, die die Haradrim zurück ins Meer trieb.

Den Rest seiner Regentschaft verbrachte Angelimar damit, die Verteidigungsanlagen Dol Amroths zu einem mächtigen Bollwerk zu formen, was ihm seinen Beinamen Gondhír einbrachte. Er legte damit den Grundstein für die spätere Uneinehmbarkeit der Schwanenstadt. Nach seinem Tode im Jahr 2254 folgte ihm sein älterster Sohn Galador nach.

Vorgänger Amt Nachfolger
Imradon Fürst von Dol Amroth
2216 - 2254
Galador II.
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