Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Er war ein legendärer Krieger, der einst einen großen schwarzen Drachen erschlug, vor vielen, vielen Jahrhunderten.
—   Kani erzählt Aerien über Anlamani

Anlamani (*1047 Z.Z, ✝1181 Z.Z.) war der legendärste und bedeutsamste Mann in der Geschichte Kermas. Sein Urgroßvater führte den damals nomadischen Stamm, aus den später die Bevölkerung von Kush entstand, in die fruchtbaren Schwemmländer des Sobat. Sein Großvater Taharqa, auch als "der Große" bekannt, erbaute schließlich die Hauptstadt des Reiches, Toba. Im Jahre 1072 D.Z. verstarb sein Vater Teriteqas an einer schweren Krankheit und Anlamani übernahm die Verwaltung Tobas.

Sechs Jahre später zog der Feuerdrache Arkhasias (Sind. Dunkelschwinge) eine Schneise der Verwüstung durch das Land. Anlamani sammelte zwölf Gefährten um sich und stellte sich dem schrecklichen Feind. Nach hartem Kampf konnte Anlamani schließlich einen entscheidenen Schlag gegen den Drachen führen und die Bestie zur Strecke bringen. In diesem Kampf verlor Anlamani die die Fähigkeit, seinen linken Arm zu bewegen. Nachdem der Drache getötet worden war, entnahm Anlamani ihm einen großen Zahn, der später als das Königssymbol Kermas angesehen wurde.

In Toba angekommen feierten die Bewohner der Stadt die Rückkehr der restlichen Gefährten, und Anlamani wurde einstimmig zum ersten Hochkönig des jungen Reiches von Kush gewählt. Seine Nachfahren sind seit jeher die Königinnen und Könige Kermas.

In der Kermischen Kultur nimmt er eine bedeutende Rolle ein, so wird ihn zu Ehren jährlich das Krönungsfest gefeiert.

Unter einigen religiösen Fanatikern wird Anlamani als ein Halbgott angesehen. Diese binden sich in einer durch Drogen erzeugten Trance den linken Arm fast vollständig ab. Wer diese gefährliche und schmerzhafte Prozedur übersteht wird als Gesegneter Anlamanis angesehen. Viele dieser "Kulte" wurden bereits seit Jahrhunderten verboten.

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