Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Arandir vom Turm (*3321, verschollen 57 D.Z.) war der zweite Sohn von Elendar vom Turm und Lindórie von Andúnië. Er kam während des Aufenthalts seines Vaters in Gondor zur Welt und lebte dort bis 3367 Z.Z., bevor er mit seinen Eltern auf die Weiße Insel zurückkehrte. Er blieb allerdings nicht lange dort, denn er war rastlos und neugierig auf die Welt, und unternahm viele Reisen durch Harad und auch nach Norden. Auf der größten seiner Reisen nach Norden traf er im Jahr 3402 Z.Z. Gil-Galad in Lindon, Elendil in Annúminas und war in Bruchtal zu Gast. In Arnor begegnete er auch seinem Vetter Hallatan.

Er folgte 3434 seinem Vater in den Krieg des Letzten Bundes und kämpfte schließlich am Schicksalsberg gegen Saurons Truppen. Nach dem Sieg blieb er bis zum Tod seines Vaters auf der Insel, nahm allerdings bald danach seine Reisen wieder auf, wobei er selbst das verlassene Mordor besuchte. Seine letzte Reise begann er im Jahr 57 D.Z., als er plante nach Westen zum versunkenen Númenor zu segeln und die Spitze des Meneltarma, die gerüchteweise noch immer aus den Wellen ragte, zu sehen. Von dieser Reise kehrte er niemals wieder. Im Jahr 3022 D.Z. entdeckten Narissa und Aerien Arandirs Grab im Ephel Dúath.

Arandir heiratete nie, denn seine ganze Leidenschaft galt dem Reisen und Erkunden, und er hinterließ keine Kinder.

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