Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Als das Bündnis der Getreuen bezeichnete man den Bund, den Palandras von Eldalondë im Jahr 3321 Z.Z. mit Isildur schloss. Darin schworen beide, dass die Dúnedain von Gondor und Harad sich in Kriegszeiten für immer beistehen würden. Während das Bündnis in Gondor mit der Zeit in Vergessenheit geriet, wurde das Wissen darum im Haus der Turmherren bis zum Ende des Dritten Zeitalters überliefert.

Zur Bekräftigung des Bundes sprachen Palandras und Isildur gemeinsam auf Quenya den Eid:

Nai i Vorondar endoron, hyarna yo formenya i utúlië Númenórello, óven astaroya sé oht'ill ta nai hain númeheruvir ohilyar. Nai tiruvantes i hárar mahalmassen mi Númen.
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(Mögen die Getreuen Mittelerdes im Süden und im Norden, die aus Westernis gekommen sind, einander in allen kommenden Kriegen beistehen, und mögen sie auf ewig den Herren des Westens folgen. Mögen sie darüber wachen, die auf den Thronen des Westens sitzen.)

Der Eid wurde von Isildurs Bruder Anárion und Paladras' Bruder Elendar bezeugt. In den Annalen wird erwähnt, dass das Bündnis in den Archiven Gondors schriftlich niederlegt wurde, doch dieses Schriftstück ging vermutlich beim Brand Osgiliaths im Jahr 1437 D.Z. verloren.

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