Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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...Ihr werdet dort nur euren Tod finden.
—   Ein Ork beim Verhör durch Mathan

Carn Dûm ist die alte Festung des Hexenkönigs in Angmar, am nordwestlichsten Ausläufer der Nebelberge gelegen, beinahe direkt nördlich der Wetterspitze. Bis zum Fall Angmars herrschte der Herr der Nazgûl von dort über sein finsteres Reich. Nach dem Ende des Hexenreiches wurde Carn Dûm vom Heer der Gondorer geschleift und blieb viele Jahrhunderte unbewohnt.

Die Festung steht auf dem nordwestlichsten Ausläufer des West-Armes des Nebelgebirges, der sich von Gundabad aus nach Westen entlang der Ettenöden erstreckt. An drei Seiten ist die alte Zitadelle von einer verfallenen Stadt der Angmarim umgeben. Unterhalb der Festung befinden sich weitläufige Verliese und Höhlensysteme.

Seit 3021 D.Z. haben sich dort Orks und Uruk-hai in Diensten Sarumans niedergelassen. Auf Befehl des Zauberers wurde die Festung unter großen Mühen wieder instand gesetzt. Man zog einen neuen, mit Stahl gekrönten Wall um den zentralen Teil der ehemaligen Stadt des Hexenkönigs und hob ringsherum einen großen Graben aus. Bei diesen Grabungsarbeiten stießen die Orks auf das Elbenmädchen Farelyë. Carn Dûm steht nun in Rivalität zu den Horden Gundabads, die Mordor folgen. Sarumans Kommandant vor Ort ist der Uruk Fárlûk.

In der Schlacht bei Carn Dûm wurde die Festung von Orks aus Gundabad angegriffen und konnte nur unter großen Verlusten gehalten werden. Dabei kam Sarumans elbischer Gefolgsmann Laedor ums Leben. Seit dem Ausbruch des Orkkrieges richtet sich die Aufmerksamkeit der Garnison von Carn Dûm nach Osten, auf die umkämpfte Grenze zum Nebelgebirge hin.

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