Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Cearl Léodsunu, (*2490 ✝2577, auch Ceorl), war der jüngere Sohn Léods, des Herrn der Éothéod. Als sein Bruder Eorl 2510 mit dem Großteil seines Volkes nach Süden in das Land Calenardhon zog blieb Cearl im Tal des Anduins und begründete sein eigenes Haus.

Leben[]

Zu Cearls Zeit waren die Éothéod zu zahlreich für den begrenzten Lebensraum im Tal des Anduin geworden. Es gab unterschiedliche Auffassungen, wohin sich das Volk nun wenden sollte, doch Cearls Vater Léod traf bis zu seinem Tod im Jahr 2501 keine Entscheidung dazu. Als Cearls älterer Bruder nun Herr der Éothéod wurde vertrat dieser die Ansicht, auf den Ebenen im Süden eine neue Heimat zu suchen. Cearl war anderer Meinung, denn er fürchtete den Schatten des Nekromanten, der sich im südlichen Düsterwald erhoben hatte. Er schlug vor, in den leeren Landen auf der Westseite der Nebelberge zu siedeln. Bei ihrer Ankunft im Tal des Anduins hatten die Éothéod die Überreste des alten Reiches von Angmar östlich der Berge vernichtet und allem Anscheind nach war Angmar auch im Westen untergegangen. Cearls Vorschlag fand jedoch aufgrund der beschwerlichen Überquerung der Berge wenig Zuspruch.

2510 D.Z. erreichte Eorl über den Meldereiter Borondir ein Hilferuf aus Gondor, welchen dieser als Zeichen ansah, dass seine Entscheidung sich als richtig erweisen würde, und der Großteil der Éothéod zog nach Süden. Als Dank für die Hilfe erhielten sie vom gondorischen Truchsess die nur dünn besiedelte Provinz Calenardhon. Cearl verblieb mit jenen, die nicht gehen wollten oder konnten im Tal des Anduin. Er nahm den Titel des Herrn vom Langstrom an, welcher an seine Nachkommen vererbt wurde. Zu den Rohirrim hatte sein Volk später nur noch wenig Kontakt.

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