Das Schicksal Mittelerdes Wiki
Advertisement

Dies ist unser Land, und du besitzt kein Recht, Drohungen auszusprechen wenn wir uns zurückholen, was unser ist.
—   Valion zu einem der Nazgûl bei der Rückeroberung Belegarths

Als Ethir Anduin wird das Mündungsgebiet des Anduins bezeichnet. Seit 1949 D.Z. ist der Ethir ein eigenständiges Teilgebiet und Lehen Gondors nachdem der Fürst von Pelargir seinem zweitgeborenen Sohn Cirgon die Mündungen als Lehen zusprach. Zuvor hatte das Gebiet zu Lebennin gehört. Von diesem Tage an herrschte das Haus Cirgons über den Ethir, dessen Nachfahren eine Burg am Westufer bauten und stets wachsam nach Süden blickten, in das umstrittene Harondor. Trotz allem unterstanden sie weiterhin dem Oberbefehl des Fürsten von Pelargir.

3019 D.Z. fiel Ethir mit dem Rest Ost-Gondors an Mordor. In der Schlacht um Pelargir fiel Lehensherr Amlan, und dessen Sohn und Erbe Valion floh nach Dol Amroth.
3022 D.Z. konnte in den Nachwirkungen der Schlacht bei Linhir der größere Teil des Gebietes befreit werden, denn die gondorische Flotte hatte nun kaum noch Feinde in der Bucht von Belfalas zu fürchten, da die Korsaren bei Dol Amroth schwere Verluste erlitten hatten.
Bald darauf eroberte Mordor beim Fall von Belegarth den Ethir jedoch wieder zurück und zerstörte den Erbsitz von Haus Cirgon.

Advertisement