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Ich bin nur ein einfacher Mann, der versucht, seinen Weg in Mittelerde zu gehen.
—   Gilvorn in Nan Faerrim, als er zum ersten mal auf Valion trifft

Gilvorn von Lossarnach (*2999 D.Z.) ist ein junger Jäger aus Lossarnach, der 3019 D.Z. aus seiner Heimat nach Nan Faerrim in Anfalas flüchtete und dort in die Dienste von Maecar, dem Herrn des Tales trat. Er erwies sich schon bald als unschätzbare Hilfe, denn trotz seines jungen Alters war Gilvorn ein scharfsinniger Ratgeber und überaus geschickt darin, die Wünsche seines Herrn zu erfüllen. Auch als Jäger mit dem Bogen bewies er eine ruhige Hand und ein zielsicheres Auge.

Gilvorn ist ein junger, etwas unscheinbar wirkender Mann mit dunklem Haar. Für gewöhnlich ist er glatt rasiert. Seit seiner Ankunft in Nan Faerrim trägt er das Wappen seines Herrn auf der Brust, den roten Luchs von Haus Seren. Er trägt für gewöhnlich braune Jagdkleidung und führt einen Langbogen aus Ebenholz.

3022 D.Z. wurde Gilvorns Herr Maecar ermordet, während die Zwillinge Valion und Valirë vom Ethir zu Besuch in Nan Faerrim waren. Maecars Tochter Míleth, die Mutter der Zwillinge, beauftragte sie damit, den Mörder zu fassen. Gilvorn schloss sich der Gruppe an, zu der auch Erchirion von Dol Amroth und Valions Verlobte Lóminîth gehörten. Gemeinsam reisten sie nach Arandol in den Pinnath Gelin, wohin die Spur zu führen schien. Dort angekommen brachte Gilvorn seine Begleiter ungesehen in die Burg von Arandol hinein, doch dies erwies sich als Falle.

Während Valion und seine Gefährten von Maegond, dem Anführer der Separatisten gefangen genommen wurden, zeigte Gilvorn sein wahres Gesicht. Er hatte die ganze Zeit über mit Maegond zusammengearbeitet und war für den Tod Maecars verantwortlich. Sein Ziel war es, Gondor zu destabilisieren, damit Mordor den Krieg gewann und keinen Grund mehr haben würde, die Bewohner von Gilvorns Heimat Lossarnach zu unterdrücken.

Als Valion einige Tage später von Lóminîth befreit wurde, war Gilvorn bereits spurlos verschwunden. Seine Spur fand sich erst viele Meilen weiter im Südosten, in Anfalas, und führte weiter nach Morthond. Dort tötete er zwei der Wachen an den Pfaden der Toten und floh nach Rohan, wo er auf die Kriegerin Rinheryn traf und sich einen Kampf mit ihr lieferte. Er bezwang Rinheryn und reiste durch Anórien nach Minas Tirith, um seinem Meister Balkazîr Bericht zu erstatten.

Wenige Tage später geriet Gilvorn beim Hinterhalt in Ithilien in Gefangenschaft der Waldläufer und wurde nach Tolfalas und von dort nach Dol Amroth gebracht. Dort wurde er wenige Tage später auf Geheiß Fürst Imrahils am Galgen hingerichtet.

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