Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Das Königreich Manarîn war ein Reich der Avari in den Neuen Landen. Es ist wenig bekannt, was sich die Elben dort erschaffen hatten. Nach einem verheerenden Sturm und einen nahegelegenden Vulkanausbruch, der das Volk der Manarîn zum Exodus zwang, ist das Königreich bis auf ein paar Einsiedler verlassen. Die Städte und Siedlungen stehen noch, die Luft ist jedoch so vergiftet und mit Asche durchsetzt, dass man dort zur Zeit nicht leben kann. Einige wenige, nicht bekannte Elben haben sich auf dem Festland der Neuen Lande einen neuen Platz zum Leben gesucht. Was aus ihnen geworden ist, ist unbekannt.

Eine lose, aber riskante Verbindung per Schiff zu Mithlond wurde unterhalten, die aber durch den Exodus der Bewohner obsolet geworden ist.

Es war ein Inselstaat, der sich über eine große Inselgruppe erstreckte. Die Fläche ist nicht überliefert, es bot aber mehr als 2000 Einwohnern Platz, sowie ausreichen Raum, um Ackerbau zu treiben, Nutztiere zu halten, nach Eisen und Metallen zu schürfen, sowie Steinbrüche zu unterhalten und genug Wäldern, um die große Flotte zu warten.

Die Hauptinsel Ascanor war am dichtesten besiedelt und verfügte über große Vorkommen von Wäldern und Edelsteinen, sowie ein seltenes Mineral, das ohne große Handwerkskunst zu schwarzem Stahl verarbeitet werden konnte. Die umliegenden kleineren Inseln wurden in einer Meisterleistung unter der Führung von Luscora Manarîn mit großen Brücken miteinander verbunden, sodass die Elben nach und nach mehr Land nutzen konnten. Es gab vier große Brücken, die Größte war etwa zweihundert Meter lang und acht Meter breit. Sie wurden alle bei den Erdstößen und der Sturmflut zerstört.

Nachrichten von dort waren sehr rar, da die Schifssverbindung und die Reise ziemlich unsicher waren. Das lag vor allem an den anfänglich schlechten Schiffen der Manarîn, die sich erst mit dem Laufe der Zeit deutlich verbessert hatten.

Es gibt einige Detaills, die noch bekannt geworden sind: Es wurden zwei große Städte errichtet. Zum einen die Hauptstadt und Sitz der Königin Faelivrins mit dem Namen Ascan Tavien. Und als Erinnerung an die Geburtsstätte ihres Vaters, ließ die Königin die Stadt Eresion errichten, über die der Prinzessin Isanasca anvertraut wurde, um sie auf die Last der Verantwortung vorzubereiten. Eresion war bekannt für sehr reiche Edelsteinvorkommen und wurde als Stadt der Juwelen bekannt. Dadurch wurde das Königreich zwar reich, aber durch die fehlenden Handelsbeziehungen nützte es wenig, außer, dass es Dutzende junge Elben dazu veranlasste Gemmenschneider zu werden und die Edelsteine zu Schmuck und Ornamenten zu verarbeiten.

Die Königin hatte ihren Regierungssitz nicht in der Hauptstadt, sondern auf einer kleinen Insel, die nur ihrer Familie vorbehalten war. Diese Insel trug keinen Namen und verfügte über wenig Luxus, vergleichbar mit einer Oase des Friedens und der Entspannung.


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