Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Nengwen von Arandol ist die Herrin der Pinnath Gelin, die in Abwesenheit ihres Manns Elatan die Geschäfte des Lehens und in dessen Hauptstadt Arandol führt. Da sich Elatan im Rate des Fürsten von Dol Amroth aufhält übertrug er die Verantwortlichkeiten seiner Frau.

Nengwen hat eine strenge Persönlichkeit und achtet stets darauf, dass Gesetze und Regeln buchstabengetreu eingehalten werden. Sie ist hochgewachsen und trägt ihr weißblondes Haar offen und lang. Sie interessiert sich sehr für Archäologie und war überglücklich, als unter dem Fundament des Fürstensitzes von Arandol uralte Nandor-Ruinen entdeckt wurden. Schon bald verbrachte sie den Großteil ihrer Zeit bei den Ausgrabungen der Ruinen, was es ihrem Neffen Maegond ermöglichte, die Kontrolle über die Pinnath Gelin an sich zu reißen.

Als Maegond durch die Hand Lóminîths starb, erregte dies schließlich Nengwens Aufmerksamkeit. Gedrängt von ihrer Nichte Magrochil ließ sie Lóminîth und Valion zunächst einsperren, bis der Fürst von Dol Amroth sein Urteil im Falle des Mordes gesprochen hatte. Bei der Überführung der Gefangenen nach Dol Amroth konnte Valion jedoch entkommen. Wochen später kam es bei dessen Rückkehr schließlich zum Prozess, in dem Imrahil Valion und Lóminîth freisprach, sehr zu Nengwens Verärgerung. Rasch kehrte sie mit ihrer Nichte nach Arandol zurück.

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