Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Die Orkstadt ist eine gewaltige unterirdische Ansiedlung der Orks der Nebelberge nahe des Hohen Passes. Sie ist eine der wenigen Ork-Horte, die von den Orks selbst in den Felsen gegraben und nicht ursprünglich von Zwergen erbaut worden war.

Der Herrscher der Orkstadt ist traditionell als Großer Ork bekannt, ein auf gewisse Art "vererbbarer" Titel: Ermordet ein Anwärter den gegenwärtigen Großen Ork, nimmt er automatisch dessen Position und Titel ein - wenn er sich bei seinem Volk behaupten kann.

Die Orkstadt selbst besteht aus zahllosen Tunneln die bis tief zu den Wurzeln der Berge hinab führen und viele Ausgänge zu beiden Seiten des Gebirges besitzen. Zumeist verlassen die Orks ihre Stadt jedoch entweder nach Osten, ins Tal des Anduin hinein, oder hinauf zum Hohen Pass, um Wanderern aufzulauern. In einigen Höhlen nahe des Passes haben sie Fallen aufgestellt, denn in den Gruben der Orkstadt mangelt es oft an Sklaven, die das stetig wachsende Tunnelnetzwerk unter unmenschlichen Bedingungen erweitern.

Die Hauptfeinde der Orkstadt sind die Elben von Imladris, die die selteneren Vorstöße der Orks nach Westen nach Eriador hinein schon oft unterbunden haben; sowie die Beorninger, die lange Jahre den Hohen Pass von Orks freigehalten und schon viele Raubzüge im Tal des Anduin böse (für die Orks) enden ließen.

Seitdem Saruman nach Moria kam, hat sich der Einfluss der Weißen Hand auch bis zur Orkstadt ausgebreitet, und der Große Ork schwor dem Zauberer Gefolgschaft. Als jedoch Grazhrak, der Kriegsherr von Gundabad die Macht im Norden ergriff, wurde der Große Ork von ungesehenen Attentätern gemeuchelt. Bis heute ist seine Nachfolge nicht geklärt, weshalb die Orkstadt derzeit in einer Art Bürgerkrieg zwischen den Getreuen der Weißen Hand, den Anhängern Gundabads und einer dritten Fraktion, die eine selbstständige Orkstadt anstrebt, versinkt.

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