Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Palandras von Eldalondë (*3107, ⚔3438) war der zweite Sohn von Ciryatan von Eldalondë. Er verließ mit seinem Vater und jüngerem Bruder Elendar 3255 Z.Z. Númenor und ließ sich auf der Weißen Insel nieder. Nach dem Tod seines Vater 3301 Z.Z. folgte er diesem als Anführer ihres kleinen Volkes nach.

Als er 3320 Z.Z. Nachricht vom Untergang Númenors und der Landung Elendils und seiner Söhne in Mittelerde erhielt nahm er, um seinen Bruder Elatan trauernd, den Titel des Fürsten von Eldalondë an und reiste nach Norden. In Gondor traf er Isildur und schloss mit diesem das Bündnis der Getreuen zwischen den Dúnedain des Nordens und denen des Südens (die weitaus geringer an der Zahl waren). Nach der Begegnung seines Neffen Arandir mit Hallatan, dem Sohn seines älteren Bruders Elatan legte er den Titel des Fürsten von Eldalondë nieder, denn Hallatan hatte den stärkeren Anspruch.

Als Gondor 3429 Z.Z. von Sauron angegriffen wurde, sammelte Palandras auf Bitten seines Neffen Formengil seine Getreuen und zog mit dem Großteil der Männer von Tol Thelyn nach Gondor. Dort unterstützte er bis 3434 Z.Z. Anárion bei der Verteidigung Gondors und schloss sich schließlich in der Schlacht auf der Dagorlad dem Heer des Bundes an. Während der Belagerung von Barad-Dûr wurde Palandras im Jahr 3438 Z.Z. bei einem kleinen Gefecht getötet.

Er hatte noch in Númenor Inzilêth von Ondosto geheiratet, doch obwohl die Ehe glücklich war, blieb sie kinderlos. So erbte nach Palandras' Tod sein Bruder Elendar den Titel des Herrn von Tol Thelyn.

Vorgänger Titel Nachfolger
Elatan Fürst von Eldalondë
3319 - 3402 Z.Z.
Titel aufgegeben
Ciryatan Herr von Tol Thelyn
3301 - 3438 Z.Z.
Elendar
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