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Die Weiße Hand und das Rote Auge zerfleischen sich gegenseitig. Zumindest dafür habe ich gesorgt.
—   Pallando während seiner Gefangenschaft in Gundabad

Pallando der Blaue ist ein Zauberer der wie Alatar die Farbe Blau trägt. Nach seiner Ankunft in Mittelerde im frühen Dritten Zeitalter ging er mit Alatar und Saruman in den Osten und blieb dort. Äußerlich sieht er Gandalf recht ähnlich, trägt jedoch blaue anstatt weißen Gewändern, und keinen Hut. Sein Stab besteht aus einen silbrig glänzenden Metall und wird von einem großen Saphir gekrönt.

Im Osten besuchte er unter anderem die Stadt Gortharia und die Länder der Angedain. Vor allem das Land der Harangedain blieb ihm, seiner prächtigen Städte wegen, im Gedächtnis. Nach Sarumans Rückkehr in den Westen Mittelerdes hielt sich Pallando zumeist in den Ländern rings um das Meer von Rhûn auf, blieb jedoch nur selten lange an einem Ort, im Gegensatz zu Alatar, der in Gortharia sesshaft wurde. Pallando tat sein Bestes, den Einfluss Saurons im Osten zu mindern, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Ostlinge Mordor im Krieg gegen den Westen unterstützten.

Nachdem Pallando im Jahr 3021 D.Z. im Osten von Saruman aufgesucht worden war, brach er nach Lothlórien auf, um dessen Bewohner vor den Absichten des Weißen Zauberers zu warnen, denn Saruman hatte davon gesprochen, sich an den Elben zu rächen. Pallandos Warnung konnte jedoch den Fall von Lothlórien nicht verhindern. Er bekämpfte Saruman persönlich an den Furten der Nimrodel, unterlag jedoch. Pallando wurde von Radagast und einem Adler vor Saruman gerettet und nach Imladris gebracht, wo er geheilt und Zeuge der Trauerzeremonie um den verstorbenen Hobbit Bilbo Beutlin wurde. Einige Zeit später brach Pallando gemeinsam mit Radagast nach Bree auf. Im Breeland entdeckte er den Einfluss Sarumans, der auf diesem Land lag. Anschließend reisten er und Radagast weiter in den Alten Wald, wo sie es mit der Hilfe von Elrond, Galadriel, Celeborn und Celebithiel schafften, den von Saruman in Schlaf versetzten Gandalf wieder zu erwecken.

Kurze Zeit später wurde Pallando von Elrond nach Angmar entsandt, um zu ergründen was in diesem Land vor sich ging. Dabei fand er heraus, dass Saruman die Festung Carn Dûm neu errichtet hatte und eine Armee in Richtung Fornost entsandt hatte. Aufgrund dieser Ereignisse reiste Pallando nach Gundabad, das von einem der Ringgeister kontrolliert wurde, und stiftete diesen dazu an, das nun entblößte Carn Dûm anzugreifen. Damit wendete der Zauberer indirekt eine Katastrophe in der Belagerung von Fornost ab, da sich das Heer der Weißen Hand hastig zurückzog als es vom Angriff auf Carn Dûm erfuhr, und der Sternenbund behielt die Kontrolle über die alte Hauptstadt Arnors. Der Preis dafür war jedoch Pallandos Gefangenschaft in den tiefsten Verliesen Carn Dûms.

Viele Wochen später wurde Pallando von seiner alten Freundin Ringelendis aus der Gefangenschaft befreit und ins Tal des Anduin gebracht. Von dort reiste er nach Süden weiter und traf am Rande der Schwertelfelder auf den Beorninger Jarbeorn, dem er dabei half, die Elbin Córiel aus Caras Galadhon zu retten. Gemeinsam kamen die drei Gefährten anschließend nach Rhosgobel, der Heimat Radagasts. Dort enthüllte Pallando Córiel die Wahrheit über ihr früheres Leben als Melvendë von den Tatyar.

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