Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Die Toten, die damals mit Elessar Pelargir befreiten könnten wir jetzt gut gebrauchen.
—   Valion über die Bewohner der Pfade, kurz vor der Schlacht in Morthond

Die Pfade der Toten sind ein miteinander verbundenes System aus Höhlen und uralten Gängen, die unter dem Weißen Gebirge zwischen Dunharg im Norden und Morthond im Süden verlaufen.

Bis 3019 D.Z. verweilten hier die Toten von Erech, die im Zweiten Zeitalter von Isildur verflucht worden waren da sie ihren Treueeid Gondor gegenüber brachen als Sauron das Land angriff. Erlösung fanden sie schließlich durch Isildurs Erben, Aragorn II., der die Eidbrecher nach Pelargir führte wo sie das Hauptheer der Korsaren von Umbar vernichteten. Anschließend erkannte Aragorn den Eid der Toten als erfüllt an, und sie schieden dahin.

Nach dem Abzug der Toten sind die Pfade der Toten für Reisende zwischen Gondor und Rohan bereisbar und stellen eine wichtige Verbindung zwischen Aldburg und Dol Amroth dar. An beiden Eingängen stehen stets frische Pferde für Meldereiter bereit. Die Wichtigkeit dieser Verbindung erkannten auch die Feinde Gondors, die schließlich versuchten, sie zu durchtrennen. In der Schlacht in Morthond konnte dies knapp verhindert werden.

Im Frühjahr 3022 D.Z. nutzten Elben aus Lothlórien, darunter Oronêl, Celebithiel und Amrûn diesen Weg um von Dol Amroth über Rohan in den Goldenen Wald zu reisen.

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