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Die Orks sind wahrlich kühn geworden, wenn sie nun schon so offen nach Rohan eindringen.
—   Éowyn während der Ratsversammlung von Aldburg

Rohan (urprünglich Calenardhon) ist die Heimat der Rohirrim und ein eigenständiges Königreich nördlich der Ered Nimrais. Es wird durch den Isen und Adorn im Westen, durch den Fangornwald und dem Limklar im Norden und dem Anduin und dem Meringbach im Osten begrenzt.

Im Ringkrieg hatten sich die Rohirrim zunächst der Angriffe Sarumans aus Isengard zu erwehren, welcher mit der Hilfe Gandalfs und Fangorns besiegt werden konnte. Im März 3019 D.Z. sandte König Théoden dem verbündeten Königreich Gondor ein sechstausend Mann starkes Reiterheer zur Hilfe, welches er selbst anführte. Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern konnte gewonnen werden, jedoch ging die anschließende Schlacht am Schwarzen Tor verloren und Rohan verlor seinen König. Unter Marschall Elfhelm schlugen die Reiter eine weitere Schlacht in Anórien, kehrten dann jedoch in die Riddermark oder nach Minas Tirith zurück. Mordors Streitkräfte unter Saurons Mund besetzten nun das Land ohne auf größeren Widerstand zu treffen, erlitten jedoch große Verluste bei der Eroberung Isengarts. Rohan wurde seitdem von Isengart aus regiert und stand unter der Herrschaft der Orks.

3021 D.Z. gelang es Gandalf, Éowyn und Faramir, in der Wold ein Heer aus Widerstandskämpfern aufzustellen, welches in drei großen Schlachten an der Entfurt, in Edoras und schließlich in Isengard die Armeen Mordors schlagen und die Herrschaft von Saurons Mund beenden konnte. Seitdem ist Rohan wieder ein freies Land und wird von Königin Éowyn von Aldburg aus regiert.

Lage im Sommer 3022 D.Z.

Edoras
Die verbrannten Ruinen der Stadt sind verlassen, auch im nahen Umkreis wohnen keine Leute mehr. Die Goldene Halle ist zerstört.

Helms Klamm
Die Festung weist noch viele Schäden aus dem Ringkrieg und der Belagerung durch Saruman auf und ist nur schwach besetzt, seitdem Erkenbrand nach Aldburg zum Kriegsrat ging. Allerdings sind die Zwerge von Durins Volk auf dem Weg dorthin, um in den Glitzernden Grotten eine neue Heimat zu schaffen. Möglicherweise werden sie auch die Hornburg instand setzen.

Isengard
Auch Isengard ist in schwer beschädigtem Zustand, bis auf den Orthanc-Turm selbst. Nach der Eroberung und dem Tod von Saurons Mund fiel die Festung an Rohan und wurde Erkenbrand, dem Herrn der Westfold unterstellt. Da sich dieser auf dem vom Kriegsrat beschlossenen Feldzug gegen Dol Guldur befindet sind nur einige wenige Wachposten in Isengard stationiert.

Dunharg
In Dunharg befindet sich eines der beiden großen Flüchtlingslager, aber in letzter Zeit kehren die Menschen zum Teil wieder in ihre Dörfer und Höfe zurück. Im Hargtal selbst sind vermehrt Soldaten stationiert, um die strategisch wichtige Verbindung zu Gondor und Dol Amroth durch die ehemaligen Pfade der Toten offen und sicher zu halten.

Aldburg
Nach dem Abzug des großen Heeres bleibt Aldburg dennoch der bestbewachte Ort in Rohan da es die Residenz der Königin ist. Außerdem behält Faramir in der Ostfold einige Einheiten zum Schutz gegen Angriffe Mordors aus Anórien bereit. Die Elben Lóriens sind nach Nordwesten abgereist und in Aldburg sind nun fast nur noch Rohirrim.

Fangorn
Die letzten Ents sind noch immer in ihrer tief im Wald versteckten Zuflucht und nehmen momentan am Krieg nicht mehr teil.

Die drei wichtigsten Zugänge nach Rohan - die Furten des Isen, die Brücke über den Limklar und die Übergänge am Mering-Strom werden von rohirrischen Wachposten bewacht, die zwar nicht die Stärke haben, einem großangelegten Angriff zu widerstehen, aber durch ihre schnellen Pferde zeitnah eine Warnung nach Aldburg bringen können. Ebenso patroullieren berittene Späher entlang der Ostgrenze der Ost-Emnet, falls der Feind der Großen Strom zu überqueren versucht.

Das Hauptheer der Rohirrim zog mit Erkenbrand und Elfhelm und den mit ihnen verbündeten Elben von Imladris und Düsterwald zur Ebene von Celebrant, um gemeinsam mit den Truppen Sarumans die Festung Dol Guldur im südlichen Düsterwald zu belagern.

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