Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Der Plan Hilgorns ist gut. Wir werden das Heer der Orks wie zwischen Hammer und Amboss zermalmen, ihr werdet schon sehen.
—   Valion zu Duinhir, kurz vor Beginn der Schlacht

Vorgeschichte

Nach der Befreiung Linhirs war Aglarîl bestrebt, Gondor auf einem anderen Weg zu besiegen und von seinen Verbündeten im Norden abzuschneiden. Zu diesem Zweck plante er, die Pässe über das Weiße Gebirge zu besetzen, insbesondere die Pfade der Toten, und schickte ein Heer von etwa zweitausend Orks auf den mühsamen Weg durch die Berge. Ihr Vorrücken wurde in Dol Amroth allerdings frühzeitig durch die Warnung des Elbs Ladion bekannt, woraufhin Imrahil ein Heer von tausend Mann und eine Kompanie Schwanenritter unter dem Kommando von Hilgorn und Valion aussandte, um die Verteidiger von Morthond unter Fürst Duinhir zu unterstützen.

Aufstellung zur Schlacht

Das Heer Dol Amroths kam kurze Zeit vor den Orks an den Pfaden der Toten an, und traf dort mit den Kriegern von Morthond zusammen. Hilgorn teilte seine Streitmacht auf: Der größere Teil sollte den Eingang zu den Pfaden verteidigen, während Duinhir seine Männer, unterstützt von einigen Soldaten Dol Amroths in Erech verbergen sollte, um dem Feind in die Flanke zu fallen. Sowohl auf den Hängen im Norden als auch auf den Hügeln im Süden wurden Bogenschützen postiert, um den Feind von zwei Seiten unter Feuer nehmen zu können.

Verlauf der Schlacht

Als das Orkheer sich näherte, rückte Hilgorn mit der Vorhut weit vor, um zu verhindern, dass die Orks den im Osten relativ flachen Hang ersteigen und so den Höhenvorteil erringen konnten. Er zog schließlich der Vorhut des Feindes noch weiter nach Osten entgegen in der Hoffnung, diese mit eine raschen Angriff zu vernichten, wurde aber seinerseits vom Hauptheer Mordors überrascht und in die Enge getrieben. Die Vorhut Gondors wurde nur gerettet, da Valion Hilgorns ursprüngliche Befehle verwarf, und mit dem Rest des Heeres vorrückte um die Vorhut zu unterstützen. Die Orks versuchten überdies, die Stellungen der Bogenschützen an den nördlichen Hängen zu erobern, doch auch dies wurde durch Verstärkung, die Valion dorthin entsandte, vereitelt.

An der neuen Verteidigungsstellung war das Tal jedoch viel breiter als weiter oben, wo Hilgorn dem feindlichen Hauptheer eigentlich hatte entgegentreten wollen, und so waren Gondors Reihen viel dünner als eigentlich beabsichtigt. Als der rechte (nördliche) Flügel des Heeres zu brechen drohte ließ Hilgorn seine Truppen daher herumschwenken, und sich mit dem Rücken zum Gebirge im Norden verschanzen. Außerdem schickte er Valion nach Erech, um Duinhir und seinen Männern das Signal zum Vorrücken zu geben. Das Manöver gelang, und die Verstärkung unter Duinhir und Valion fiel den Orks nicht nur in die Flanke, sondern in den Rücken. Durch die zahlenmäßige Überlegenheit Mordors hing die Schlacht trotzdem noch einige Zeit in der Schwebe, bis Duinhir mit seinen Männern in Keilform in der Mitte der feindlichen Streitmacht vorzurücken begann, und Hilgorn seinen Männern auf der anderen Seite der Schlacht das gleiche befahl. Durch den gemeinsamen Vorsprung aus zwei Richtungen gelang es, das Heer der Orks in zwei Teile zu spalten. Während der westliche Teil des Heeres von Gondors Soldaten eingekreist und vernichtet wurde, wurde die andere Hälfte weiter nach Osten getrieben und schließlich beinahe vollständig zu Tode gehetzt. Nur wenigen Orks gelang die Flucht in die Berge.

Auswirkungen

Bereits vor der Schlacht hatte der Feldzug der Orks gravierende Folgen für Kommandant Aglarîl. Er wurde für seine Niederlagen von Arnakhôr gestürzt und zwei Tage vor der Schlacht hingerichtet, da Arnakhôr den Feldzug nach Morthond bereits von vornherein für eine verlorene Sache hielt. In Gondor trug die Schlacht zu einer höheren Wachsamkeit bei, denn der brüchige Waffenstillstand, der nach der Befreiung von Linhir geherrscht hatte, schien beendet zu sein. Auf Imrahils Befehl hin organisierte Hilgorn eine stärkere Überwachung und Verteidigung des Gilrain.

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