Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Er ist weit weg, und vermutlich tot.
—   Míleth über ihren Bruder, während dieser in Arzâyan weilt

Tordúr von Haus Seren ist der jüngere Sohn Maecars, des Herrn von Nan Faerrim, einem abgelegenen Tal im Westen von Anfalas. Er hat dunkelblondes, Schläfen bereits ergrauendes Haar, welches er kurzgeschnitten trägt. Auf der rechten Stirnseite hat er eine kleine, aber tiefe Narbe. Seine Augen sind von dunklem Grau.

Tórdur war in seiner Jugend ein draufgängerischer Abenteurer gewesen, der sich einen Namen als Entdecker der wilden Lande nordwestlich von Anfalas gemacht hatte. Viele sahen in ihm die Rückkehr des Weißen Jägers von Nan Faerrim - dem legendären Stammvater von Haus Seren, der einst das Tal entdeckt hatte, in dem heute die Burg Maecars stand. Doch als Tórdur sich eines Tages an den wilden Landen jenseits des Weißen Gebirges satt gesehen hatte, wandte er sich dem Süden zu, wo noch größere Geheimnisse und Schätze lockten. Er versprach seiner Familie, mit Ruhm und Reichtum zu ihnen zurückzukehren.

Stattdessen verschlug es ihn in das Reich von Arzâyan, wo er sich einer Söldnergruppe anschloss. Nach vielerlei Abenteuern geriet Tordúr schließlich in das Gefolge der Jungfrau von Arzâyan, wo er unter dem Namen Abrazîr rasch aufstieg und bald zum Gesandten ernannt wurde. In dieser Funktion traf er im Herbst 3022 D.Z. an der Westküste des Reiches auf Edrahil und Eayan, welche er zu seiner Herrin nach Zôrkadar brachte.

In der folgenden Zeit gelang es Edrahil, Tordúr die Augen für den Fakt zu öffnen, dass Taraezaphel die Löwenmaid in Wahrheit mit Sauron im Bunde stand. Nachdem das aufstrebende Reich von Arzâyan durch die Gebirgsstämme der Ered Malen besiegt worden war, verließ Tordúr Taraezaphels Dienste und kehrte nach Nan Faerrim zurück.

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