Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Trolle (s. "Torog", pl. "Teryg" im Sindarin) sind vom ersten Dunklen Herrscher erschaffene brutale, aber stumpfsinnige Kreaturen, die ursprünglich als Spottbild der Ents gestaltet wurden. Sie stehen meist aufseiten der Orks und dienen freiwillig oder unfreiwillig den dunklen Absichten ihrer Herren. Nur einige wenige, zumeist wilde Trolle sind eigenständig.

Trolle besitzen die vielfache Körpergröße und -Kraft von Menschen, jedoch bis auf einige Ausnahmen nur eine unterdurchschnittliche Intelligenz. Ihre (im Normalfall) haarlose Haut ist dick und widerstandsfähig und ihre Pranken stark genug, um Stahl zu verbiegen. Trolle kommen zumeist im Gebirge oder in lichtlosen Wäldern vor und vertragen kein Sonnenlicht. Werden sie diesem ausgesetzt, versteinern sie.

Seit ihrem ersten Auftreten in den valinorischen Jahren haben sich mehrere Unterarten von Trollen herausgebildet:

  • Höhlentrolle findet man hauptsächlich im Gebirge. Beinahe alle Höhlentrolle sind Sklaven der Orks. Sie kommen im Nebelgebirge, in den Ered Mithrin und den Ered Luin vor.
  • Ettentrolle leben in den Hügelgebieten der Ettenöden und der Trollhöhen. Sie sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber unter der Erde. Die meisten Ettentrolle sind eigenständig und verwildert.
  • Schneetrolle kommen vereinzelt in Angmar und nahe Gundabad, sowie zahlreicher in Forodwaith vor. Sie besitzen ein dichtes weißes Fell.
  • Gebirgstrolle (Olog-hai) sind eine in Mordor gezüchtete Rasse, die widerstandsfähig gegen die versteinernde Wirkung des Sonnenlichtes ist.
  • Schwarztrolle werden in Moria gezüchtet und besitzen schnellere Reflexe und größere Kraft als Höhlentrolle. Darüber hinaus haben sie ein schwarzes Fell auf dem Rücken.
  • Waldtrolle besitzen eine braune Haut, die noch am ehesten an Ents erinnert. Sie kommen im Düsterwald sowie in einigen Wäldern Rhûns vor.
  • Steintrolle verfügen ebenfalls über eine Resistenz gegenüber dem Sonnenlicht, sind jedoch kleiner und weniger stark als gewöhnliche Trolle. Sie kommen in Harad vor, insbesondere in den Ered Malen.
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