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Meine Mädchen fügen niemandem Schaden zu. Ich hole sie von der Straße und gebe ihnen frische Kleidung, genug zu Essen, und ein Dach über dem Kopf.
—   Lóminîth zu Valion über Váneth und ihre anderen Schützlinge

Váneth vom Schwarzsegel (*3002 D.Z.) ist eine junge gondorische Frau aus Dol Amroth. Da ihre Eltern sie kurz nach ihrer Geburt in einem Waisenhaus im Armenviertel der Schwanenstadt abgaben, wuchs sie dort auf. Doch im Alter von vierzehn Jahren musste sie wie alle Kinder das Waisenhaus verlassen und lebte fortan auf der Straße, wo sie sich mit Diebstählen und Botengängen über Wasser zu halten versuchte.

Im Frühjahr 3022 D.Z. geriet Váneth ins Visier einer Untergrundbewegung, die in Gondor junge Frauen verschleppte um sie als Sklaven nach Harad oder Rhûn zu verkaufen. Váneth wurde relativ bald gefangen genommen und verbrachte mehrere Monate in einem dunklen Verlies irgendwo unterhalb Dol Amroths. Erst im August wurde sie von Söldnern im Dienste von Lóminîth, einer Adeligen aus Umbar die mit Valion, dem Herrn vom Ethir verlobt war, gerettet und zu einem Haus in der Oberstadt Dol Amroths gebracht, wo Lóminîth einen sicheren Ort für Mädchen von der Straße wie Váneth geschaffen hatte. Dort lernte sie mit der Zeit Lesen und Schreiben und erledigte Botengänge für ihre neue Herrin. Im Gegenzug bekam sie Essen und ein Dach über dem Kopf, sowie neue und saubere Kleidung. Wie alle Mädchen, die bei Lóminîth untergekommen waren, nahm sie den Namen des schwarzen Segels an - dem Siegel von Haus Minluzîr, das sie seitdem als Anhänger an ihrer Halskette trug. Man brachte ihr bei, wie man sich als Dienerin am Hofe des Prinzen zu verhalten habe, und schon bald ging Váneth in Lóminîths Auftrag im Palast Imrahils ein und aus; stets die Ohren nach Geflüster oder Geheimnissen gespitzt...

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