Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Die Wagenfahrer (im Original Wainriders) waren ein Ostlingsvolk, das 1851 D.Z. in Rhovanion einfiel und das Land regelrecht überrannte. Ihren Namen erhielten sie von den großen Streitwägen, die sie mit Vorliebe in die Schlacht führten.

Die Wagenfahrer lebten ursprünglich östlich des heutigen Königreichs Rhûns. Um 1800 D.Z. wurden sie von den Asamaniya, einem Reitervolk weiter östlich, unterworfen. Nach dem Tod des asamanischen Herrschers rebellierte ein Teil der Wagenfahrer und wurde 1832 vertrieben. Nach Versuchen in Khand und Eryan einzufallen, zogen sie nördlich an Mordor vorbei und errichteten östlich der Braunen Lande ein eigenes Reich, von wo aus sie mehrere Einfälle nach Gondor unternamen. Das Königreich Rhovanion, das an ihrer Grenze lag, wurde von ihnen verwüstet und zerstört.

Nachdem sie in den Ebenen zwischen Düsterwald und dem Meer von Rhûn ein eigenes Reich errichtet und so unter anderem das Königreich von Gortharia unterworfen hatten, fielen sie 1856 in Gondor ein. In der Schlacht auf den Ebenen schafften es die Wagenfahrer den Gondorischen König Narmacil II. zu erschlagen. Auf der Dagorlad konnte der Vormarsch der Wagenfahrer zunächst gestoppt werden.

Um diese Niederlage zu rächen verbündeten sich die Wagenfahrer mit mehren Stämmen Harads und Khands und griffen 1944 D.Z. Gondor von Norden und Süden an. Nachdem die Wagenfahrer die gondorische Nordsteitmacht unter König Ondoher nahe des Schwarzen Tores vernichteten und dabei sowohl den König als auch seine beiden Söhne erschlugen, wurden sie kurz darauf in der Schlacht des Lagers vernichtend geschlagen. Da auch ihr Anführer erschlagen wurde, zerfiel das Reich in kurzer Zeit.

Die wenigen verbliebenen Nachfahren der Wagenfahrer leben heute innerhalb der Grenzen des Reiches von Gortharia im Fürstentum Balanjar.

Trivia[]

  • Die Bezeichnung Wagenfahrer erhielten sie wegen der von ihnen benutzten Streitwagen.
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