Das Schicksal Mittelerdes Wiki
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Als Weit-Harad werden die Gebiete südlich des Flusses Harduin bezeichnet. Es umfasst ein riesiges Gebiet im Süden Mittelerdes, dessen mächtige Wälder die Heimat der gewaltigen Mûmakil darstellen. Doch nicht alle Teilgebiete weisen viel Vegetation auf. Gerade an der Grenze zu Nah-Harad und im Osten in Richtung Eryan liegen große trocknende Landstriche, die aus Sand-, Stein- oder Felswüsten bestehen. Im südlichsten Teil liegt das gewaltige Gebirge der Ered Malen.

Die Vegetation Weit-Harads ist üppiger als die Nah-Harads und ähnelt den tropischen Gebieten sehr. Weit-Harad, welches angenehmeres Klima als der trockene Norden Harads bietet, ist weniger stark vom Nomadentum geprägt, sodass es dort auch mehrere kleinere Städte gibt. Hier zählen zu den größten Tindouf und Ain Salah. Einer der wichtigsten Stammesführer ist Suladan, dessen Wüstenfestung Qafsah stark bewacht ist seitdem er sich zum Sultan aller Haradrimstämme aufgeschwungen hat.

Im südöstlichen Teil Weit-Harads liegen die Königreiche Kerma und Daʿamat, während im Südwesten das Reich von Ta-Mehu existiert. Zwei nennenswerte Inseln liegen vor den Küsten Weit-Harads: Im Westen die Weiße Insel Tol Thelyn, im Osten im Golf von Kerma der Inselstaat Assuit.

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