FANDOM


Ach du Scheiße!
—   Zarifa, 19, ist mit mit der Gesamtsituation unzufrieden
Zarifa ist eine Haradan aus Umbar und Spielercharakter. Sie befindet sich zurzeit in Uplisziche, der Hauptstadt des Fürstentums Gorak.

Aussehen

Zarifa hat eine hellbraune Hautfarbe, lange und meist ungepflegte braune Haare und dunkelbraune Augen. Sie ist etwa 1,67m groß, extrem dünn und hat insbesondere an ihrem Rücken einige Narben.

Leben

Kindheit und Jugend

Zarifa wurde vermutlich schon als Baby von ihren Eltern auf der Straße ausgesetzt, da sie sich kein Kind leisten konnten. Allerdings wurde sie von einem Obdachlosen namens Ziad gefunden, der sie daraufhin so gut er konnte versorgte und ihr außerdem beibrachte, für sich selber zu sorgen. Irgendwann verschwand Ziad jedoch wieder aus ihrem leben und Zarifa hatte nur noch schwache Erinerrungen an den Mann. Allerdings gelang es hier von da an, sich einigermaßen selber mit Diebstählen durchzuschlagen. Nur einmal wurde sie erwischt, eingesperrt und ausgepeitscht. Daher kommt auch der Großteil ihrer Narben. Die weiteren Erlebnisse aus dieser Zeit versucht Zarifa bis heute mehr oder weniger erfolgreich zu verdrängen.

Wiedervereinigung mit Ziad

Viele Jahre später hatte Zarifa den Mann namens Ziad bis auf ein paar Bilder in ihrem Kopf komplett vergessen. Sie führte so ziemlich das beste Leben, das als obdachlose Diebin in einer Großstadt möglich war. Eines Tages wurde dieses Leben jedoch auf den Kopf gestellt, als sie bei einem Routine-Einbruch in das Haus eines reichen Kaufmanns auf einmal Ziad wiederfand, wie er gefesselt in einem Kellerraum eingesperrt war. Es gelang ihr ihn zu befreien. Gemeinsam schmiedeten sie Pläne, etwas gegen die Ungerechtigkeit in der Stadt zu unternehmen. Zarifa hatte bereits vorher mit dem Gedanken gespielt und die Wiedervereinigung mit dem Mann, der ihr einst das Leben gerettet hatte, bestärkte sie in ihrem Willen, wirklich etwas zu verändern.

Der Aufstand

Bevor Zarifa und Ziad jedoch irgendetwas unternehmen konnten, kam es am 12. Juli 3022 D.Z. zum Sturz von Fürst Hasaël und im Zusammenhang damit zu einem Aufstand der einfachen Leute in der Stadt. Die beiden Obdachlosen beteiligten sich an der Verwüstung des Kaufmannsviertels und besetzten dabei ein Haus eines Kaufmanns.

In den folgenden Tagen versuchte der neugegründete Rat von Umbar unter der Führung von Minûlîth die Ordnung in der Stadt wieder herzustellen. Einige Kaufmänner waren jedoch im Chaos geflohen oder gestorben, sodass Zarifa, Ziad, Tekin und viele andere einfache Leute aus Umbar deren Häuser besetzt halten konnten. Den Adeligen und den Kaufmännern missfiel das zwar, doch sie konnten kaum etwas dagegen ausrichten, solange die Besitzer der Häuser nicht aufzufinden waren. Die Hausbesetzer waren entschlossen, diese Gelegenheit zu nutzen, um gegen die immer noch herrschende Ungerechtigkeit in Umbar vorzugehen. Insbesondere für Zarifa war der neugegründete Rat nur ein andere Name für einen unterdrückenden Herrscher.

Die Gefangennahme

Yasin, ein Mitglied des Rates, positionierte sich im Folgenden relativ klar auf der Seite der Hausbesetzer. So gewann er Zarifas vertrauen. Es stellte sich jedoch heraus, dass Yasin ein Verräter war und insgeheim im Kontakt mit Hasaël stand. Als Letzterer am 20. Juli 3022 wieder zurückkehrte, um seine Stadt zurückzuerobern, zeigte Yasin sein wahres Gesicht und verriet Hasaël alle Details über die Hausbesetzer, die Zarifa ihm verraten hatte. Hasaël nutzte das, um die Hausbesetzer allesamt gefangen zu nehmen und als Sklaven an Fürst Radomir von Gorak zu verkaufen. Dessen Vertreter Kazimir erschien, um die neu erworbenen Sklaven aus Umbar abzuholen und nach Uplisziche, der Hauptstadt des Fürstentums Gorak, zu bringen. Vorher sollte Yasin jedoch als Belohnung für seine Dienste noch die Möglichkeit bekommen, sich mit Zarifa zu vergnügen. Ziad wollte das nicht zulassen und wehrte sich gegen die Gefangennahme, um seiner Freundin zu helfen. Kazimir beobachtete das Ganze und nutzte die Situation, um an Ziad ein Exempel zu statuieren, zumal dieser eh schon zu alt war, um als Sklave wirklich produktiv zu sein. Das wiederum wollte Zarifa nicht zulassen, sodass sich Kazimir letztlich entschied, Ziad direkt vor den Augen Zarifas mit einem Dolch zu erstechen. Anschließend zwang er Zarifa den Dolch sauber zu lecken und mit Yasin mitzugehen.

Das Leben als Sklavin

Zarifa hatte von den Erlebnissen ein Trauma und Schwierigkeiten, ihren Lebenswillen aufrecht zu erhalten. Alles was sie antrieb, war der Wunsch nach Rache und ihre neu entdeckte Zuneigung für Tekin, einen Mitgefangenen. Die beiden kommen sich während der Reise nach Gorak und der ersten Tage als Sklaven in Uplisziche näher.

Nach etwa einer Woche als Sklavin, reiste Fürst Radomir nach Gortharia ab und überließ die Geschäfte seinem Vertreter Kazimir. Dieser war zwar mindestens genauso grausam wie der Fürst selbst, jedoch maximal halb so fähig. Tekin gelang es aufgrund von Unregelmäßigkeiten im Wachplan, ein wenig Wein aus dem Vorrat des Fürsten zu stehlen, den er sich anschließend mit Zarifa teilte. Dabei beschlossen die beiden, die Gelegenheit von Radomirs Abreise zu nutzen, um aus dem Anwesen zu entkommen. Gleichzeitig kamen sie sich noch näher und küssten sich schließlich.

Flucht und Rache

Als sie ihren Fluchtplan jedoch verwirklichen wollten, schlug Tekin Zarifa aus dem Hinterhalt nieder und ließ sie gefesselt in Kazimirs Büro zurück. Von dort aus konnte sie sich allerdings aufgrund einer Reihe von glücklichen Zufällen selbst befreien. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Tekin für diese glücklichen Zufälle verantwortlich gewesen war. Kazimir hatte ihn gezwungen, sich gegen Zarifa zu wenden, also machte er einen Plan, bei dem es so aussah, als würde er sich an dessen Anweisungen halten, Zarifa jedoch gleichzeitig entkommen konnte. In einem anschließenden Gespräch versöhnten sich die Beiden und sind seitdem auf der Flucht vor Kazimirs Leuten. Zarifa bemerkt jedoch schnell, dass sie das Erlebte nicht einfach so vergessen könnte. Sie wollte Rache und plante gemeinsam mit Tekin einen Anschlag auf Kazimir. Dabei trafen sie auf Alvar, der ihnen im betrunkenen Zustand wichtige Informationen zukommen ließ. Am 2. September 3022 D.Z. gelang es Zarifa mit der Hilfe von Tekin, Kazimir zu töten.

Radomirs Rückkehr

Einen Tag später kehrte Fürst Radomir jedoch nach Gorak zurück und spürte die beiden entflohenen Sklaven auf. Tekin ließ er aufgrund seines Verrats an Kazimir sofort hinrichten. Zarifa bot er dagegen eine Anstellung an. Sie sollte seine Vorkosterin werden, da er einen weiteren Anschlag der Schattenläufer befürchtete. Zarifa lehnte jedoch ab und wurde daraufhin als Sklavin zurück auf das Anwesen gebracht und fürs erste eingesperrt. Mitten in der Nacht wurde sie jedoch von Alvar befreit, der Radomir offensichtlich endgültig den Rücken gekehrt hatte. Allerdings hatte das Bündnis zwischen Alvar und Zarifa nicht lange bestand, denn nach der erfolgreichen Rettung, verlangte Alvar eine "Belohnung", die Zarifa nicht zu geben bereit war. Daraufhin missbrauchte Alvar die junge Frau und ließ sie in den Bergen zurück. Nachdem die junge Frau kurz davo war, sich selbst von einer Klippe zu stürzen, beschloss sie, dass sie, wenn sie schon sterben musst, versuchen würde Fürst Radomir mir in den Tod zu reißen.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.